Am nächsten Donnerstag startet der Film „Der Preis“ bundesweit in den Kinos, ist auch hier im „Capitol“ zu sehen. Er erzählt von Alexander, der einen Architekturpreis gewann und nun die Plattenbauten seiner thüringischen Heimatstadt, aus der er einst nach Westen zog, modernisieren soll. Dabei wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die er lange verdrängt hatte.
Es ist ein Film über Schuld und Verantwortung im Kleinen, im Persönlichen. Alexander steht für eine Generation, die aufgebrochen ist in die neue Nachwendewelt, ohne Sehnsucht zurück. Eine Generation, die zwanzig Jahre später mit zwiespältigen Gefühlen wagt, zuzugeben, wo ihr Anfang lag.
Die Regisseurin des Films heißt Elke Hauck (Foto oben) und stammt aus Riesa. Bekannt wurde sie unter anderem mit dem in Riesa spielenden Film „Karger“, der ebenfalls im Kino und auch in der ARD lief, hierzulande nicht unumstritten, bot er doch ein widersprüchliches Bild unserer Stadt und ihrer Menschen.
Am Sonntag, dem 25. März, kommt Elke Hauck gemeinsam mit „Preis“-Hauptdarsteller Florian Panzner zur Matinee ins Riesaer Capitol, zum Publikumsgespräch nach dem Film. Eine gute Gelegenheit, die Regisseurin, die ja somit auch an den Ort ihrer Jugend zurückkehrt, kennenzulernen und zu befragen. Die Vorführung beginnt 10.30 Uhr.
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