Es war einmal...In Riesa

18. – 20. Jahrhundert

1756

Es beginnt der Siebenjährige Krieg Preußens gegen fast ganz Europa

2. Hälfte des 18. Jh.

Entstehung der Kolonie-, Schiffs- und Handelsherren neben der städtischen Anlage

1820

Erste Poststation in Riesa

1836

Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn zwischen Dresden und Leipzig

1839

Eröffnung der Eisenbahnstrecke Leipzig-Dresden am 7. April

1843

Gründung eines Eisenhammerwerkes

1848

In Riesa erscheint mit dem "Elbe-Blatt" die erste Wochenzeitung, aus der sich später das "Riesaer Tageblatt" entwickelt. Dieses wird bis zum 23. April 1945 und wieder ab 1991 publiziert

ab 1850

Wesentliche Erweiterung der Stadt entlang der Elbe

1857

Einweihung des Hauptpost- und Telegraphenamtes

1858

Riesa erhält eine erste Garnison. Bis 1914 ist Riesa drittgrößter Garnisonsstandort Sachsens

1859

Erster hauptamtlicher und juristisch gebildeter Bürgermeister, Herr Steger, wird eingesetzt

1865

Am 21. Oktober erstrahlt Riesa zum ersten Mal im Licht von Gaslaternen

1866

Im Krieg Preußen gegen Österreich steht Sachsen auf Seiten der Österreicher; als sich feindliche Truppen nähern, wird die Elbbrücke angezündet; für ein knappes Jahr bekommt Riesa eine preußische Garnison

1874

Die Stadtverwaltung Riesa erwirbt vom Freiherrn von Welck für 338.000 Taler als 18. Besitzer das Rittergut Riesa

1876

Die noch nicht ganz fertiggestellte neue Elbbrücke stürzt bei Hochwasser und Eisgang am 19. Februar in sich zusammen

1896

Errichtung eines Amtsgerichtsgebäudes

1897

Einweihung der Trinitatiskirche

1900

Riesa hat 13.491 Einwohner

1901

Drittgrößter Binnenhafen an der Elbe wird fertiggestellt, zahlreiche Ansiedlungen von Speditions- und Holzverarbeitungsunternehmen, Errichtung des städtischen Krankenhauses

1904

Gründung der technischen Lehranstalt "Technikum"

1910

Betriebe des Konsumverbandes gegründet; Seifenfabrik, Teigwaren- und Zündwarenfabrik

1914-1918

Während des 1. Weltkrieges fallen 349 Einwohner Riesas

1923-1996

Erweiterung der Stadt Riesa durch Eingemeindungen von

Gröba und Weida (1923), Merzdorf (1925), Pausitz und Poppitz (1950), Mergendorf (1961), Pochra und Canitz (1974), Nickritz, Jahnishausen und Mautitz (1994), Leutewitz (1996)

1927

Güterschnellverkehr auf der Elbe zwischen Hamburg, Riesa und Dresden

1936

Einweihung des Schwimmbades und der Radrennbahn

1945

Riesa wird zur Festung erklärt, von den sowjetischen Truppen aber kampflos besetzt, bei der Sprengung aller 3 Brücken entsteht ein großer Schaden

1945-1947

Im Rahmen der Demontage werden 90% der Ausrüstungen und 70% der Gebäude des Stahlwerkes abgebaut und in die Sowjetunion verbracht. Im Anschluss beginnt der Wiederaufbau des Werkes zum später größten metallurgischen Kombinat der DDR mit 13.000 Beschäftigten

1948

Entstehung des Reifenwerkes

1952

Riesa wird Kreisstadt im Bezirk Dresden

1956

Einweihung der neuen Elbbrücke

1973

Übergabe des neuen Bettenhauses im Kreiskrankenhaus Riesa

1977

Einweihung der Schwimmhalle

1981

Riesa hat 51.857 Einwohner