
Eine vierköpfige Delegation der Stadt Riesa weilt in dieser Woche bei der Konferenz der Partner- und Freundschaftsstädte in Mannheim. Die Kurpfälzer haben dazu die Vertreter ihrer zehn Partner- und zwei Freundschaftsstädte aus zehn Ländern eingeladen. Neben den Stadträten Helmut Jähnel (CDU) und Horst Hofmann (SPD) sind die Verwaltungsmitarbeiter Tino Roßberg (Stadtmarketing) und Sarah Lippert (Hauptamt) nach Mannheim gereist.
In vier Workshops sollen Probleme diskutiert werden, die alle beteiligten Städte auf unterschiedliche Weise lösen müssen. „Voneinander zu lernen, Ideen auszutauschen und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen“, formuliert Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) ein Anliegen der viertägigen Konferenz, die die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks der Städte fördern soll. Dazu werden alle Teilnehmer am Freitag auch eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen.
Mannheim unterhält Partnerschaften mit Städten in China, Kanada, Israel, Polen, Frankreich, Wales, Litauen und der Republik Moldau. Neben Riesa ist auch der Berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf ein deutscher Partner der baden-württembergischen Großstadt. Außerdem bestehen freundschaftliche Beziehungen in die Türkei.
Die Riesaer Delegation wird die Elbestadt umfassend präsentieren und dabei mit Blick auf die Zukunft vor allem Aspekte der Wirtschaft und der Bildung betonen. Anschließend sind die Riesaer an den Workshops „City Branding“ und „Change Management“ beteiligt. Bei ersterem geht es um die Etablierung einer Stadt als Marke, mit der sie ihren Charakter und ihre Identität definiert. „Change Management“ befasst sich mit Strategien und Veränderungsprozessen im öffentlichen Sektor.