
Beste Wünsche der Sportstadt aus Sachsen für die Sportlerinnen aus Fernost: Vor einigen Tagen verabschiedeten Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer und die Verantwortlichen des Sportclubs Riesa die japanische Nationalmannschaft im Synchronschwimmen zur entscheidenden Qualifikation für die Olympischen Spiele.
Dieser Wettkampf findet noch bis zum Sonntag wie die Spiele selbst im olympischen Aquatic Center in London statt. Die Japanerinnen müssen unter zehn Teams mindestens den 3. Platz belegen. Angesichts der harten Konkurrenz des dreifachen Olympiasiegers Russland, und der Weltklasseteams aus den USA und Spanien eine schwierige Aufgabe.
Eine Woche lang trainierten die zehn japanischen Synchron-Schwimmerinnen deshalb im Riesaer Hallenschwimmbad. Schon im Dezember waren sie hier zu Gast, auch der „Riesaer.“ berichtete. Damals gefiel des den Gästen ausnehmend gut. Sportanlagen, Hotel, Umfeld, alles stimmte. Um die Zeitumstellung und die Gewöhnung an das Klima zu erleichtern, entschieden sie sich bereits damals für das zweite Trainingslager im April erneut für Riesa.
Sollte die Qualifikation wirklich gelingen, werden die Japanerinnen auch ihre unmittelbare Olympiavorbereitung im Juli in Riesa absolvieren. Das von der Oberbürgermeisterin überreichten Riesen-Maskottchen („der muss immer mit am Beckenrand sitzen“) wird sein Möglichstes tun, um die japanischen Damen den Weg zu den OIympischen Spielen zu ermöglichen.