
Sommerzeit ist Bauzeit – auch die Schäden des vergangenen Winters werden in aller Regel in der warmen Jahreszeit repariert. Die Stadtverwaltung Riesa hat in den vergangenen Tagen neun Straßenabschnitte im gesamten Stadtgebiet instand setzen lassen. „Damit konnten wir wenigstens die gröbsten Schlaglöcher und Ausmergelungen beseitigen“, sagte Joachim Nagel, Sachgebietsleiter Hoch- und Tiefbau im Stadtbauamt.
Ein wesentlicher Teil der Reparaturen betraf die Winterschäden. Konkret wurde auf der Merzdorfer Straße auf etwa 550 m Länge, auf der Canitzer Straße auf 300 Metern und auf der Schänitzer Straße in Leutewitz auf 240 Metern eine so genannte „dünne Schicht im Heißanbau“ auf die zuvor abgefräste Oberfläche aufgebracht. Gleiches geschah auf der Mehltheuer/Böhlener Straße sowie an der Passagenseite des Alexander-Puschkin-Platzes.
Im Rahmen der „normalen“ Unterhaltung erhielten einige Straßen in den Ortsteilen eine Oberflächenbehandlung. Das betraf 1.200 m der Verbindungsstraße Bloßwitz-Mautitz, 550 m auf der Jahnatalstraße zwischen Jahnishausen und Oelsitz sowie rund 700 Meter der Pochraer Straße. Zudem wurden 150 Meter der Weidaer Straße oberflächlich erneuert.
Insgesamt investierte die Stadt rund 250.000 Euro. Durch das Winterschäden-Förderprogramm des Freistaates wurden rund 90.000 Euro abgesichert, den restlichen Anteil bestritt Riesa aus eigenen Mitteln. „Natürlich hätten wir gern größere Abschnitte gemacht, aber die Finanzen lassen leider nicht mehr zu“, so Joachim Nagel. Es bleibt die Hoffnung, dass auch die kommenden Winter nicht allzu heftig ausfallen.