
3000 v. Chr. |
Jungsteinzeitliche Siedlung |
1300 v. Chr. |
Hermundurische Siedlung im heutigen Stadtpark |
7./8. Jh. n. Chr. |
Slawische Siedlung im heutigen Stadtpark, |
1119 |
In einer Urkunde des Papstes Calixtus II. wird das Kloster "Rezoa" - die lateinische Form des slawischen Wortes "Riesowe" - "Ort am Fluss" erstmals erwähnt, es ist eine Gründung des Bischofs Dietrich von Naumburg |
1200 |
Erwähnung der Elbfähre nach Promnitz als Besitzung des Klosters Riesa |
1261 |
Neben dem Kloster wird die Kirche St. Marien im gotischen Baustil vollendet |
1426, 1429, 1430, 1440 |
Brandschatzung des Riesaer Klosters durch die Hussiten |
1451 |
Erwähnung der Klosterschule Riesa mit der Schulmeisterin Eufemia Polenzsk |
1540 |
Es erfolgt die fürstliche Anordnung zur Aufhebung der Klöster in Sachsen |
1542 |
Auflösung des Klosters und Umwandlung in ein Klostergut |
1548 |
Errichtung einer evangelischen Schule |
1554 |
Verkauf des Klostergutes Riesa für 25.000 Gulden an Merten von Miltitz |
1554-1557 |
Bau der Jahnabrücke an der Röhrbornmühle |
1575 |
Riesa besteht aus 50 bis 60 Familien mit etwa 350 Einwohnern |
1622 |
Kurfürst Johann Georg I. belehnt Christoph von Felgenhauer mit dem Rittergut Riesa |
1623 |
Verleihung des Stadtrechtes an Marktflecken Riesa mit dem Recht, zweimal im Jahr Märkte abhalten zu können |
1635 |
Innung der Schuster, Schneider und Lohgerber |