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23.11.2014 | .
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Lothar Kurbjuweit

Seine fußballerische Laufbahn begann Lothar Kurbjuweit in seiner Heimatstadt bei Traktor Seerhausen. Weitere Erfahrungen erspielte er sich beim FC Carl Zeiss Jena und beim Halleschen FC Chemie. In seiner Karriere absolvierte er 357 DDR-Oberliga-Spiele und machte 55 Europapokal-Spiele für den FC Carl Zeiss Jena. Er stand 66-mal im Trikot der Fußballnationalmannschaft der DDR auf dem Platz und gewann 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal die Goldmedaille. 1974 nahm er mit dem DDR-Team an der Fußballweltmeisterschaft in der BRD teil. Nach seiner Spielerkarriere trainierte er den FC Carl Zeiss Jena, Rot Weiß Erfurt und den VfB Pößneck. Seit 2005 ist er nun Spielerbeobachter beim 1. FC Nürnberg.

Monika Zehrt

Mit 19 Jahren ist sie bis heute die jüngste 400-Meter-Olympiasiegerin. Monika Zehrt gehörte in den 1970er Jahren zur Weltspitze im 400-Meter-Lauf. Als deutsche Leichtathletin gewann sie für die DDR bei den Olympischen Spielen 1972 in München zwei Goldmedaillen – im 400-Meter-Lauf. Sie wurde 1971 und 1972 mit der 4x400-Meter-Staffel zur DDR-Mannschaft des Jahres gewählt. In ihrer kurzen, erfolgreichen Laufbahn stellte sie vier Weltrekorde auf.

Alfred Harbig

Alfred Harbig war in den 50er und 60er Jahren einer der Vorzeigeboxer der BSG-Stahl Riesa. Der gelernte Stahlwerker kämpfte in über 200 Kämpfen in der DDR-Oberliga. Bereits im Alter von neun Jahren begann Harbig mit dem Boxen. Seinen ersten Kampf bestritt er 1956. Von diesem Jahr an war Harbig immer unter den Besten. Er erkämpfte sich zahlreiche vorderste Platzierungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Es blieb ihm allerdings verwehrt an Olympischen Spielen teilzunehmen. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn fing er bei der BSG als Trainer an. Diese Tätigkeit übte er bis zur Wende aus. Alfred Harbig lebt heute mit seiner Frau in Riesa.

Elli Cieslak

Schon als Kind war Elli Cieslak im Riesaer Sportverein aktiv und zählte bald in vielen Disziplinen der Leichtathletik zu einer der Besten. So war sie mehrfache Vereins- und Kreismeisterin und schaffte z.B. mit 59 m im Schlagballweitwurf eine der größten Weiten in der damaligen Zeit.
Neben der Leichtathletik spielte sie außerdem seit etwa 1934 Handball.
Nach dem Kriegsende kam E.C. über die Sachsenauswahl in die DDR-Auswahl und war Anfang der 50er Jahre eine der besten Handballerinnen der DDR. Im Oktober 1951 spielte sie beim ersten offiziellen Länderspiel einer DDR-Handball-Auswahl in Budapest mit. Zusammen mit der DDR-Auswahl nahm Elli Cieslak an den Weltfestspielen 1951 in Ost-Berlin und 1953 in Bukarest teil. Nach dem Gewinn der Goldmedaille in Bukarest wurde sie als erster Riesaer mit dem Titel "Meister des Sports" ausgezeichnet.
Die ehemalige Sportlehrerin lebt noch heute in Riesa und feierte im letzten Jahr ihren 90. Geburtstag.