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27.10.2020 | .
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Büro-Knigge: Kommunikation ohne Stress

Stress im Job kann auf Dauer eine erhebliche Belastung sein. Seine Ursachen sind vielfältig und keineswegs nur in der täglichen Fülle der Aufgaben begründet. Ein erheblicher Stressfaktor kann das Miteinander mit Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten sein. Missverständnisse, Unsicherheiten, Ungerechtigkeiten und Streitigkeiten können die Arbeit erschweren. Doch jede und jeder kann in seinem Umfeld versuchen, einer schlechten Arbeitsatmosphäre etwas entgegenzusetzen.

Freundlichkeit siegt
Und das fängt mit Kleinigkeiten an. Einander freundlich zu grüßen, ist mehr als eine Konvention. Es ist ein Unterschied, ob sich die Mitarbeitenden in der Mittagspause ein kurzes „Mahlzeit“ entgegen grummeln oder ob sie sich in der Schlange am Mittagsbuffet
mit einem Lächeln unterhalten – sei es über das letzte Meeting oder über die eigenen Urlaubspläne. Denn ein gutes Gespräch signalisiert häufig auch ernsthaftes Interesse füreinander und hat nichts mit Neugier und Tratsch zu tun. Schließlich können alle
selbst darüber entscheiden, was sie von sich preisgeben möchten. Freundlichkeit ist auch ein Ausdruck der Wertschätzung, welche man seinen Kolleginnen und Kollegen entgegenbringt. Das gilt ebenfalls für aufmerksames, zugewandtes Zuhören. Ganz wichtig ist auch, dass man sich genug Zeit für Gespräche nehmen kann. Wenn das einmal nicht möglich ist, sollte man es offen aussprechen und einen Termin für das anstehende Gespräch vereinbaren.


Klare Strukturen
Es ist in vielen Unternehmen gar nicht so einfach, für jedes Thema die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu finden. Oder zu wissen, in welcher Runde welche Themen wie tief gehend bearbeitet werden. Gerade für neue Kolleginnen und Kollegen sind die Zuständigkeiten oft ein Buch mit sieben Siegeln. Doch auch wer
bereits länger im Unternehmen arbeitet, kennt selten alles und jeden. Daran zu arbeiten, das Netzwerk und den Informationsstand immer weiter zu verbessern, lohnt. Es verhindert Zeitverluste und gibt Sicherheit.

Auf ein halbes Stündchen – Verabreden Sie sich mit Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen auf einen Tee oder Kaffee! Ein anderer Rahmen schafft oft Raum für neue Gesprächsinhalte und Perspektiven. Sie werden begeistert sein, wie gut das der Zusammenarbeit tut.


Sicher und akzeptiert
Alles, was dazu beiträgt, dass sich die Mitarbeitenden sicher und akzeptiert fühlen, trägt zu einer partnerschaftlichen Kommunikation bei, die über alle hierarchischen Ebenen hinweg den konstruktiven Austausch auf Augenhöhe fördert. Das bringt Menschen und Unternehmen in ihrer Entwicklung voran. Damit Menschen sich in
Gesprächen sicher fühlen ist Rückmeldung ein wichtiger Schlüssel. Verdeutlichen Sie Ihrem Gegenüber durch Worte, Gestik oder Mimik, dass Sie das Gesagte wahrgenommen haben und was Sie dazu denken.


Offene Kommunikation
Besonders gut und erfolgreich gehen Menschen miteinander um, die sich frei heraus äußern können. Eine offene Gesprächskultur, die das Individuum respektiert und dabei allen Beteiligten das Recht auf ihre persönliche Meinungsäußerung zugesteht, trägt
daher sehr zu einem guten Klima im Job bei. Im Idealfall gibt es nicht nur für kritische Situationen klare Gesprächsregeln. Zum Beispiel die, niemanden mit persönlichen Bemerkungen zu verletzen. Halten sich alle an die vereinbarten Regeln, ist es meist gut möglich, kritische Themen zu erörtern und allseits akzeptierte Lösungen zu erarbeiten. Fühlt man sich dennoch in bestimmten Situationen übergangen oder angegriffen, ist es ratsam in Ich-Botschaften zu sprechen und auch ruhig seine Gefühle auszudrücken: „Ich würde mir wünschen, dass du mir bei solchen Themen kurz Bescheid gibst. Ich fühle mich übergangen.“ Direkte Vorwürfe führen oftmals zu Gegenreaktionen und verringern die Akzeptanz und das Verständnis des Gegenübers.

Wie war das? – Spüren Sie, dass die Aussage Ihres Gegenübers Unsicherheit oder sogar Unwohlsein erzeugt, lohnt es sich häufig nochmal nachzufragen. Manchmal bekommt man die Aussagen seiner Mitmenschen in den falschen Hals und durch erneute Wiederholung können Fehlinterpretation vermieden werden.


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